Leckere Torten rund um den Dackel

Neun Tage vor dem Dackelrennen: Itzehoer Konditoren präsentieren ihre Kreationen / Weitere Ideen für Aktionen willkommen

dackeltorte

Itzehoe- Wien hat die Sachertorte. Lübeck das Marzipan. Nürnberg die Lebkuchen. Und Itzehoe... die Dackeltorte! Gestern wurde die neue kulinarische Attraktion der Stadt vorgestellt – rechtzeitig zum 4. Itzehoer Dackelrennen am Sonntag, 25. April.

Vier Itzehoer Konditoreien und Cafés haben jeweils eine eigene Dackeltorte entworfen. Lars Haack vom „Café Phaenomenon" präsentierte „Olgas Traum", benannt nach dem Hausdackel des Cafés: Cappuccino-Vanille-Creme mit Orange – und auf jedem Stück ein kleiner Dackel und ein Foto von „Olga". Die Torte ist ab 24. April immer am Wochenende im Café zu haben.

Jörg Frähmcke von der Konditorei Frähmcke hatte eine „auf leicht gehaltene" Kirschwasser-Buttercreme-Torte mit einem Dackelkopf auf jedem Stück dabei, die ab sofort in der Konditorei zum Programm gehört.

Norbert Ramm vom Café Ramm hatte die Dackel als Nougatsahne mit Vanille- und Schokocreme verpackt – der Dackel in der Mitte habe sich schon hingelegt, meinte Ramm, weil er nach den Knochen gebuddelt habe, die auf den einzelnen Stücken liegen. Bis zum Dackelrennen ist die Leckerei zu haben.

Im „Café Königsberg" wird künftig auch der „Königsberger Dackel" serviert. „Himbeer-Sahne, eingelegt in Königsberger Marzipan mit einem Dackel aus Kakaomalerei", erklärte Farchonda Pfahl. Und Dr. Udo Pfahl stellte sogar das Dackelrennen aus Marzipan nach. Die spanische Vanilleschnitte ist mit Start und Ziel und vielen Dackeln versehen. „Wir haben uns bemüht, sie so darzustellen, dass sie nicht immer gehorchen", erklärte Pfahl, der früher selbst einen Dackel hatte. Die Torte wird im „Café Königsberg" ausgestellt.

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Dackel-Lesung im Kreismuseum

Im Anschluss an die Siegerehrung des Dackelrennens gegen 16 Uhr wird es einen besonderen Leckerbissen für alle Dackelfreunde geben. Frauke Scheunemann wird im Kreismuseum aus ihrem demnächst erscheinenden Roman "Dackelblick" lesen. Dackel haben freien Eintritt!

dackelblickWie findet man ein neues Herrchen für das Frauchen?

Herkules ist ein kleiner Dackel, und sein neues Frauchen Carolin ist der tollste Mensch auf der Welt, findet er. Nicht nur, dass sie ihn aus dem Tierheim gerettet hat, nein, sie riecht auch nach Sommer und Erdbeeren, lacht viel und hat nichts dagegen, wenn Herkules zum Kuscheln zu ihr aufs Sofa springt. Kurz: Das Leben eines Dackels ist schön. Oder besser – könnte es sein, gäbe es da nicht auch noch Thomas, Carolins Lebensgefährten. Den kann Herkules von Anfang an nicht riechen, denn Thomas ist herrisch, laut und hat etwas gegen Hunde. Außerdem behandelt er Carolin schlecht. So beschließt Herkules gemeinsam mit seinem neuen Freund Herrn Beck, seines Zeichens Kater und Menschenkenner, Thomas loszuwerden. Mit einem ausgebufften Plan gelingt dies den beiden sogar, und Carolin setzt Thomas vor die Tür. Leider ist sie seitdem wie ausgewechselt: Sie weint den ganzen Tag und hört dazu schauderhafte Musik. Schnell ist klar: Carolin braucht einen neuen Mann! Und genau den will Herkules für sie suchen. Aber wie findet man den Richtigen, wenn man in Sachen Männer und Liebe ganz andere Vorstellungen hat als sein Frauchen? Eine turbulente romantische Komödie, erzählt aus der Sicht eines kleinen Dackels.

Über die Autorin

Frauke Scheunemann, geboren 1969 in Düsseldorf, ist promovierte Juristin. Sie absolvierte ein Volontariat beim NDR und arbeitete anschließend als Journalistin und Pressesprecherin. Seit 2002 ist sie freie Autorin und schreibt zusammen mit ihrer Schwester Wiebke Lorenz unter dem Pseudonym »Anne Hertz« sehr erfolgreich Romane. Frauke Scheunemann ist verheiratet und lebt mit ihrem Mann und ihren vier Kindern in einem alten Pfarrhaus in Hamburg.

Karten gibt es für 5,- Euro unter (04821) 3744, an der Abendkasse oder online auf www.gerbers.de.

 
Dackel rennen für die Katz
Anmeldeliste für Wettkampf am 25. April ab sofort geöffnet / Startgeld fließt an guten Zweck

Itzehoe - „Wann findet denn in diesem Jahr das Dackelrennen statt?" Diese Frage hörten die Organisatoren der Itzehoer Kultveranstaltung in den vergangenen Tagen oft. „Die Dackel stehen offenbar schon mit scharrenden Pfötchen in den Startlöchern", sagt Rundschau-Redakteurin und Mit-Organisatorin Katrin Götz. Jetzt kann das Training beginnen, denn der Termin steht fest: Sonntag, 25.April. Ab sofort können Hunde für die Klassen Dackel und Nicht-Dackel gemeldet werden. „Wer zuerst kommt, rennt zuerst", betont Katrin Götz. Denn bei 100 Hunden wird ein Anmeldestopp verhängt.

Foto: dpaDas 4. Itzehoer Dackelrennen ist wieder eine Veranstaltung der Buchhandlung Gerbers und unserer Zeitung. Und auch sonst bleibt fast alles beim Alten. „Die Rennstrecke wird wieder auf der Wiese vor dem Landgericht eingerichtet", erklärt Björn Gerbers. Hunde, die mitlaufen, müssen gegen Tollwut geimpft und frei von ansteckenden Krankheiten sein. Auf 50 Metern geht es um die „Goldene Wurst von Itzehoe". Außerdem stehen wieder prall gefüllte Fresskörbe für die Sieger und Urkunden für alle Vierbeiner bereit. Gerbers freut sich bereits auf ein aufregendes Rennen. „Ich bin gespannt, ob die zweimalige Siegerin ‚Trudi' wieder vorne liegt – und ob ihre Siegerzeit aus 2009 von 5,75 Sekunden übertroffen wird."

Eine Neuerung gibt es in diesem Jahr: „Da in den Vorjahren viele angemeldete Hunde am Renntag nicht erschienen sind, sehen wir uns gezwungen, diesmal bei der Anmeldung ein Startgeld zu erheben", erklärt Katrin Götz, deren Dackel „Trotzki" erneut die Schirmherrschaft übernommen hat. Pro Hund sind fünf Euro fällig. Die Hälfte davon wird für anfallende Kosten wie zum Beispiel die Technik verwendet – und die andere Hälfte fließt als Spende an die Katzenhilfe Itzehoe, die auch Trägerin der „Tier-Tafel" ist. „Die Dackel laufen also für die Katz und setzen damit ein Zeichen für Rasseverständigung und Toleranz", sagt die Organisatorin lachend. „Man kann fast sagen: Das Dackelrennen trägt zum Weltfrieden bei."

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