|
Merle Bredenbeck, Frederike Lange und Charlotte Renk interviewen Initiatorin Katrin Götz
Das Itzehoer Dackelrennen findet am Sonntag, 5. Juni, zum fünften Mal statt. Initiatorin ist Katrin Götz, Redakteurin der Norddeutschen Rundschau.
Wie sind Sie auf die Idee gekommen, ein Dackelrennen zu veranstalten? Ich habe mich mit Björn Gerbers vom Stadtmarketing-Verein „Wir für Itzehoe" unterhalten, der mir erzählte, dass noch eine Veranstaltung für den verkaufsoffenen Sonntag gesucht wird. Da sind wir auf die Idee gekommen, ein Dackelrennen zu veranstalten.
Was ist das Dackelrennen überhaupt? Das Dackelrennen ist ein Rennen für Hunde, bei dem der Sieger die „Goldene Wurst von Itzehoe" gewinnt.
Was bedeutet für Sie das Dackelrennen? Ich finde, das Dackelrennen war eine gute Idee, da es einerseits ein großer Spaß für die Hunde und Zuschauer und anderseits eine gute Werbung für Itzehoe ist.
Organisieren Sie das Dackelrennen alleine? Ich organisiere das Dackelrennen hauptsächlich mit Björn Gerbers zusammen. Es gibt aber auch ganz viele andere Helfer, die uns dabei stark unterstützen.
Wie viele Hunde nehmen am Dackelrennen teil, und läuft Trotzki auch mit? Es laufen insgesamt 100 Hunde mit. Trotzki läuft als erster die Strecke. Seine Zeit wird stoppt. Der Hund, der am schnellsten beim Dackelrennen ist, bekommt die „Goldene Wurst". Der Hund, der Trotzkis Zeit am nächsten kommt, bekommt einen Extrapreis.
Dürfen auch andere Hunde am Dackelrennen teilnehmen? Ja. Es dürfen alle Hunderassen am Dackelrennen teilnehmen. Meistens sind 60 Dackel und 40 andere Hunde dabei.
Wie lange gibt es das Dackelrennen denn jetzt schon? Es gibt das Dackelrennen seit vier Jahren. Wobei es im ersten Jahr zwei Veranstaltungen gab.
Warum haben Sie sich einen Hund gekauft? Ich bin mit einem Hund aufgewachsen. Und weil das so schön war, habe ich mir gesagt: ,,Wenn ich erwachsen bin, möchte auch wieder einen Hund haben."
Warum haben Sie sich gerade einen Dackel gekauft und keine andere Rasse? Der Hund, den wir früher hatten, war ein Dackel. Ich habe mich dann später wieder für einen Dackel entschieden, weil die Rasse nicht zu groß ist und weil ich Hunde mit viel Charakter mag.
Wie sind Sie auf den Namen Trotzki gekommen? Der Name Trotzki beschreibt die Eigenschaften meines Hundes. Er ist manchmal wirklich ein Trotzkopf.
Wie viel bedeutet Ihnen Ihr Hund? Trotzki bedeutet mir sehr viel. Er bringt mich zum Lachen, und wenn ich traurig bin, tröstet er mich. Er ist wie ein Freund.
Nehmen Sie Ihren Hund mit zur Arbeit? Früher, als Trotzki noch kleiner war, habe ich ihn öfter mit zur Arbeit genommen. Aber jetzt, wo Trotzki schon älter ist, muss er zu Hause bleiben, da er sonst zu viel Unruhe ins Büro bringt und die Kollegen von der Arbeit abhält.
Wie hilft Trotzki Ihnen bei der Arbeit? Er bringt mich auf neue, gute Ideen, zum Beispiel, wenn ich mit ihm spazieren gehe.
Jetzt ganz persönliche Fragen an den Hund Trotzki, die simultan von Frau Götz übersetzt werden. Wie alt bist du? Ich bin vier Jahre alt.
Bist du in einer Welpenschule gewesen? Natürlich. Ich bin jetzt auch immer noch in verschiedenen Hundeschulen. Wir betreiben dort Gerätetraining und üben die Suche nach Menschen.
Hast du eine besondere Ausbildung als Pressehund? Nein. Ich bin einfach ein Naturtalent.
Magst du eigentlich gerne fotografiert werden? Ja, sehr gerne.
Führst du ein schönes Hundeleben, und ist es ein schönes Gefühl, wenn du manchmal in Zeitungen erscheinst? Und was magst du daran am meisten? Ich genieße diese Art des Hundelebens schon. Manchmal bekomme ich auch Liebesbriefe oder Fanpost.
Dankeschön für dieses informative Interview.
(Norddeutsche Rundschau, 25. Mai 2011) |